Birgit Hedemann
Birgit Hedemann

Goethe

Illustration: Maria Ernicke

Goethe hieß eigentlich mit vollem Namen Johann Wolfgang von Goethe. Er wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren.

 

Könnt ihr euch vorstellen, dass Goethe nie zur Schule gegangen ist? Er wurde zusammen mit seiner Schwester zuhause von einem Hauslehrer unterrichtet. 

Später hat Goethe dann in Leipzig Jura studiert. Sein Vater wollte gerne, dass er Anwalt oder Richter wird. Doch dazu hatte Goethe gar keine Lust. Ihm machte das Schreiben viel mehr Spaß. Schon sein erstes Buch machte ihn berühmt. Es hieß "Die Leiden des jungen Werther" und handelte von einem jungen Mann, der unglücklich verliebt war.

Kennt ihr das, dass sich einige Kinder oder Jugendliche anziehen wie ihre Idole? Wie Sänger oder Fußballer? So war das damals auch. Alle wollten plötzlich rumlaufen wie der Werther in Goethes Buch.

 

Goethe hat aber nicht nur gedichtet. Er war auch Politiker. Der Herzog Carl August holte ihn nach Weimar und machte ihn zu seinem Finanzminister. Und damit Goethe in Weimar blieb, hat der Herzog ihm das Gartenhaus im Park an der Ilm gekauft.

 

Goethes Bücher und Gedichte kennt man auf der ganzen Welt. Sie werden immer noch gelesen, obwohl sie schon über 200 Jahre alt sind. Was viele aber nicht wissen: Goethe hat sich sehr für Pflanzen interessiert. Er hat sie in seinem Garten genau beobachtet.

 

Goethe hatte zusammen mit seiner Frau Christiane fünf Kinder, aber nur der älteste Sohn August wurde erwachsen. Die anderen Kinder sind schon sehr früh verstorben, was damals nicht ungewöhnlich war.

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