Birgit Hedemann
Birgit Hedemann

Goethes Gartenhaus

Foto: privat

Dies ist das sogenannte Gartenhaus im Park an der Ilm. 

 

Mit einem Gartenhaus, wie wir es heute kennen, hat dieses Haus nicht gemeinsam. Es ist ein richtiges Wohnhaus. Im Erdgeschoss gab es eine kleine Küche. Leider war es bei meinem letzten Besuch in Weimar dort so dunkel, dass die Fotos von der Küche nichts geworden sind. Das Fotografieren mit Blitz ist dort nämlich nicht erlaubt.

 

Im Obergeschoss lag Goethes Arbeitszimmer. Hier hat er auch noch gerne gearbeitet, wenn es ihm in der "Stadt" zu laut war. Das Gartenhaus lag nämlich außerhalb der Stadtmauer. Die ersten Jahre hat Goethe hier im Gartenhaus gelebt. Später hatte er dann ein größeres Haus am Frauenplan, direkt in Weimar. In das Gartenhaus ist er aber regelmäßig zurückgekehrt.

 

Am Gartenhaus befand sich auch ein großer Garten. Oben gab es eine Wiese, wo Heu für die Kutschpferde gemacht wurde. Außerdem standen dort Obstbäume. Weiter unten, direkt um das Haus umzu (hier rechts vom Weg) lag der große Gemüsegarten. Dort hat Goethe auch Schinkenwurz angebaut. Und auch Löwenzahn, den man damals als Salat gegessen hat.

Foto: privat

 

 

Erkennt ihr den Sitzplatz wieder? Dort haben Goethe und sein Sohn Gustel mit Mette und Theo Zimtwaffeln gegessen.

 

Wusstet ihr schon, dass Goethe für sein Leben gern heiße Schokolade getrunken hat?

Hier könnt ihr euch für meinen Newsletter eintragen. Selbstverständlich gebe ich eure Daten nicht weiter und ihr müsst auch keine Angst haben, dass ich euch mit Nachrichten überschwemme.

DruckversionDruckversion | Sitemap
© Autorin