Birgit Hedemann
Birgit Hedemann

Die Saubohne

Die Saubohne ist heute besser unter dem Namen „Dicke Bohne“ bekannt. Sie hat aber auch noch viele andere lustige Namen: Ackerbohne, Schweinsbohne, Pferdebohne, Viehbohne, Faberbohne oder Puffbohne.

Die allerersten Bohnenkerne hat man schon in Steinzeitsiedlungen gefunden. Damals war die Bohne noch sehr klein. Richtig angebaut wurden sie später an der Nordseeküste. Die Saubohne kommt gut mit dem salzigen Boden und dem rauen Klima dort zurecht. Bei den Wikingern war sie ein sehr beliebtes Nahrungsmittel.

Interessant ist, dass die Saubohne nicht in Haitabu angebaut wurde. Man hat bei Ausgrabungen nirgendwo Stängel, Wurzeln oder Hülsen gefunden. Das spricht dafür, dass Händler die Saubohnen nach Haitabu gebracht haben, um sie dort zu verkaufen. Wahrscheinlich wurden die Saubohnen auf der Warft Elisenhof angebaut. Elisenhof lag ungefähr 50 km von Haitabu entfernt. Dort wuchsen nur Saubohnen, Gerste, Hafer und Lein.

Heute wird die Saubohne kaum noch im Garten angebaut. Mit etwas Glück findest du sie im Sommer auf dem Wochenmarkt oder in der Tiefkühltheke im Supermarkt. 

 In einer Hülse können bis zu 6 Samen Platz finden. Anfangs sind die Samen noch grün. Wenn sie vollreif und getrocknet sind, dann werden sie schwarz. Die grünen Bohnenkerne muss man sofort verbrauchen. Sie halten sich nicht lange. Wenn die Kerne aber getrocknet sind, halten sie sich mehrere Jahre. Zum Trocknen schneidet man die ganze Pflanze ab und hängt sie kopfüber auf. Dabei werden dann auch die Blätter schwarz.

 

Foto: privat

 

 

 

Da die Saubohne keine große Wärme braucht, kann man sie schon Ende Februar im Garten aussäen. Eine Plfanze besteht aus einem einzigen Stängel, der sich nicht verzweigt. Die Pflanze kann bis zu 2 m hoch werden. Die Blätter sind dick und fleischig und können bis zu 10 cm lang werden.

Foto: privat

 

 

 

An den Blattachseln bilden sich dann die Blüten. Sie blühen von Mai bis Juni. 

Foto: privat

 

 

 

Dort, wo die Blüten saßen, bilden sich dann die Bohnenhülsen. Die Hülsen sind sehr breit und können bis zu 20 cm lang werden. Fast so lang wie eine kleine Banane (aber nicht so dick).

Foto: privat

In einer Hülse können bis zu 6 Samen Platz finden. Anfangs sind die Samen noch grün. Wenn sie vollreif und getrocknet sind, dann werden sie schwarz. Die grünen Bohnenkerne muss man sofort verbrauchen. Sie halten sich nicht lange. Wenn die Kerne aber getrocknet sind, halten sie sich mehrere Jahre. Zum Trocknen schneidet man die ganze Pflanze ab und hängt sie kopfüber auf. Dabei werden dann auch die Blätter schwarz.

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