Birgit Hedemann
Birgit Hedemann

Wikingerschiffe

Die Wikinger bauten verschiedene Schiffe. Sie waren sehr geschickte Bootsbauer. Sie bauten Kriegsschiffe und Handelsschiffe.

 

Die schnellen Kriegsschiffe waren lang und schlank. Es passten bis zu 60 Ruderer auf ein Schiff. Auf jeder Seite saßen 30 Leute am Ruder. Zusätzlich hatte das Kriegsschiff noch ein großes, quadratisches Segel. Das Kriegsschiff konnte man an seinem Drachenkopf erkennen. Der sollte dem Gegner Angst einjagen. Das ganze Langschiff war wie ein Drache gebaut. Der Rumpf des Schiffes sollte den Körper des Drachens darstellen. Die Ruder waren die Beine und das große, gestreifte Segel stelle die Flügel dar.

Foto: privat

Die Handelsschiffe hatten keinen Drachenkopf. Sie waren breiter als die Kriegsschiffe. Hier hatten weniger Ruderer Platz. Dafür war in der Mitte des Schiffes Platz für die Ware, die die Händler auf dem Markt verkaufen wollten. Auch die Handelsschiffe hatten ein Segel.

Die Schiffe waren alle offen. Das heißt, sie hatten kein schützendes Deck. Wenn es regnete, wurden die Ruderer nass bis auf die Haut.

Die Händler gingen jeden Abend an Land, kochten sich dort etwas zu essen und trockneten ihre Kleidung. Geschlafen haben sie in Zelten, die sie entweder an Land oder direkt über dem Schiff aufgebaut haben. Damit es wärmer war, haben sie immer zu zweit in einem Doppel-Schlafsack geschlafen.

Foto: privat

Wusstest du, dass die Wikinger Steine mit an Bord hatten? Als wir uns in Roskilde die Wikingerschiffe angesehen haben, habe ich mich über die vielen, großen Steine im Boot gewundert. Sie dienen als Ballast. So liegt das Boot besser im Wasser und kippt nicht so leicht um. Wichtig ist, dass die Steine während der Fahrt nicht verrutschen können, sonst bekommt das Schiff Schieflage. Wenn sie während der Fahrt durch das Boot kullern, könnten sie auch die Ruderer verletzen.

Hier könnt ihr euch für meinen Newsletter eintragen. Selbstverständlich gebe ich eure Daten nicht weiter und ihr müsst auch keine Angst haben, dass ich euch mit Nachrichten überschwemme.

DruckversionDruckversion | Sitemap
© Autorin